Die revolutionäre Kirche in Lateinamerika

KOLUMBIEN / PERU / BRASILIEN, 1969

Bis Mitte der sechziger Jahre gehörte die Kirche in Lateinamerika zu den Stützen der Mächtigen. Sie sorgte dafür, daß die Armen ihr irdisches Schicksal widerspruchslos akzeptierten und vertröstete sie auf ein besseres Leben nach dem Tod. Im Gegensatz zur offiziellen Kirche begannen junge Priester jedoch, den Bauern nicht mehr Ergebenheit in ihr Schicksal zu predigen, sondern sie aufzufordern, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen. Die Reise von Papst Pius XI. 1968 nach Bogotá sollte in erster Linie dazu dienen, der Popularität der ‚revolutionären Kirche‘ entgegenzuwirken und sie zur reinen Seelsorge zurückzuführen. Mit Beispielen aus Kolumbien, Peru und Brasilien und in Gesprächen mit Camillo Torres, Dom Helder Camara, Padre Mello und anderen wird der Entwicklung der Theologie der Befreiung nachgegangen.

Gordian Troeller und Marie-Claude Deffarge
Kamera: Gordian Troeller
Länge: 60 Minuten
Farbe

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