Kein Platz für Indianer

Kanada, 1976

Das ‚James Bay Project‘ im Norden der kanadischen Provinz Quebec soll zum größten Wasserkraftwerk der Welt werden. Den Cree Indianern, die in diesem Gebiet hauptsächlich von Jagd und Fischfang leben, wird nicht nur die ökonomische Grundlage entzogen, sie sind auch gezwungen, ihre traditionellen Lebenszusammenhänge aufzugeben. Kanada hat zwar die Völkermordkonvention der Vereinten Nationen unterzeichnet, die Klage der Indianer gegen das Bauvorhaben wurde jedoch mit der Argumentation abgelehnt, daß ihre Interessen den nationalen Interessen untergeordnet seien.
Der Film begleitet eine Cree-Familie auf ihrer letzten Jagd.

Gordian Troeller und Marie-Claude Deffarge
Kamera: Gordian Troeller
Ton: J. C. Burger, Elmar Schmidt
Schnitt: Michèle Zillig
Länge: 43 Minuten
Erstausstrahlung: RB 26.01.1977

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