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Im Schatten der Götter

15,00 

Lieferzeit: 4-5 Tage

Beschreibung

Kleinkinder gelten im Hinduismus, als gottähnliche Geschöpfe, denen alles erlaubt ist und die im Zentrum vieler Zeremonien stehen. Vor allem in ländlichen Gebieten prägt der Hinduismus das Leben in der Gemeinschaft. Frauen stehen dabei auf der untersten Stufe. Schon die Geburt eines Mädchens wird als Unglück erlebt, da die Familie eine hohe Mitgift bezahlen muß, um sie zu verheiraten. Offiziell ist die Mitgift zwar verboten, doch würde kein Mann sich ohne sie zur Ehe bereit erklären. Auch Kinderarbeit darf es eigentlich nicht geben. Ein Regierungsbeamter, der die Dreharbeiten ständig begleitete, hatte Order, darauf zu achten, daß arbeitende Kinder nicht gefilmt wurden. Es wurde auch die Erlaubnis verweigert, bei dem Volk der Muria im Norden Indiens zu filmen, da dort schon die Kinder sexuelle Beziehungen hätten, was als moralisch verwerflich gilt und dem Ansehen Indiens schaden könnte.
Fotos, die während einer früheren Reise entstanden sind, vermitteln jedoch einen Eindruck der Gemeinschaftshäuser, in denen die Kinder nach ihren eigenen Vorstellungen zusammenleben. Diese Form des Nicht – Erziehens steht im Gegensatz zur indischen Realität in der – geprägt vom Hinduismus – die Kleinsten zwar alles dürfen, um dann jedoch in ein umso strengeres Gefüge aus Regeln und Verboten hineinzuwachsen.

Zusätzliche Information

Autoren

Gordian Troeller und Marie-Claude Deffarge

Jahr

1984

Kamera

Gordian Troeller

Länge

43 Minuten

Land

Indien

Schnitt

Ingeburg Forth

Sprache

Deutsch

Ton

Ingrid Becker-Ross, Jürgen Kauffels

Typ

Farbe

Erstausstrahlung

RB 26.11.1984

Im Schatten der Götter

15,00 

Lieferzeit: 4-5 Tage

Beschreibung

Kleinkinder gelten im Hinduismus, als gottähnliche Geschöpfe, denen alles erlaubt ist und die im Zentrum vieler Zeremonien stehen. Vor allem in ländlichen Gebieten prägt der Hinduismus das Leben in der Gemeinschaft. Frauen stehen dabei auf der untersten Stufe. Schon die Geburt eines Mädchens wird als Unglück erlebt, da die Familie eine hohe Mitgift bezahlen muß, um sie zu verheiraten. Offiziell ist die Mitgift zwar verboten, doch würde kein Mann sich ohne sie zur Ehe bereit erklären. Auch Kinderarbeit darf es eigentlich nicht geben. Ein Regierungsbeamter, der die Dreharbeiten ständig begleitete, hatte Order, darauf zu achten, daß arbeitende Kinder nicht gefilmt wurden. Es wurde auch die Erlaubnis verweigert, bei dem Volk der Muria im Norden Indiens zu filmen, da dort schon die Kinder sexuelle Beziehungen hätten, was als moralisch verwerflich gilt und dem Ansehen Indiens schaden könnte.
Fotos, die während einer früheren Reise entstanden sind, vermitteln jedoch einen Eindruck der Gemeinschaftshäuser, in denen die Kinder nach ihren eigenen Vorstellungen zusammenleben. Diese Form des Nicht – Erziehens steht im Gegensatz zur indischen Realität in der – geprägt vom Hinduismus – die Kleinsten zwar alles dürfen, um dann jedoch in ein umso strengeres Gefüge aus Regeln und Verboten hineinzuwachsen.

Zusätzliche Information

Autoren
Jahr
Kamera
Länge
Land
Schnitt
Sprache
Ton
Typ
Erstausstrahlung

RB 26.11.1984

Im Schatten der Götter

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Beschreibung

Kleinkinder gelten im Hinduismus, als gottähnliche Geschöpfe, denen alles erlaubt ist und die im Zentrum vieler Zeremonien stehen. Vor allem in ländlichen Gebieten prägt der Hinduismus das Leben in der Gemeinschaft. Frauen stehen dabei auf der untersten Stufe. Schon die Geburt eines Mädchens wird als Unglück erlebt, da die Familie eine hohe Mitgift bezahlen muß, um sie zu verheiraten. Offiziell ist die Mitgift zwar verboten, doch würde kein Mann sich ohne sie zur Ehe bereit erklären. Auch Kinderarbeit darf es eigentlich nicht geben. Ein Regierungsbeamter, der die Dreharbeiten ständig begleitete, hatte Order, darauf zu achten, daß arbeitende Kinder nicht gefilmt wurden. Es wurde auch die Erlaubnis verweigert, bei dem Volk der Muria im Norden Indiens zu filmen, da dort schon die Kinder sexuelle Beziehungen hätten, was als moralisch verwerflich gilt und dem Ansehen Indiens schaden könnte.
Fotos, die während einer früheren Reise entstanden sind, vermitteln jedoch einen Eindruck der Gemeinschaftshäuser, in denen die Kinder nach ihren eigenen Vorstellungen zusammenleben. Diese Form des Nicht – Erziehens steht im Gegensatz zur indischen Realität in der – geprägt vom Hinduismus – die Kleinsten zwar alles dürfen, um dann jedoch in ein umso strengeres Gefüge aus Regeln und Verboten hineinzuwachsen.

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Autoren
Jahr
Kamera
Länge
Land
Schnitt
Sprache
Ton
Typ
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RB 26.11.1984

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