Skip to content
Nächste Ausstellung: 6.7. – 4.10.2026: Fotofestival "Les Rencontres d’Arles"

1963

Ein Kriegsbericht aus dem Mittelalter **

Jemen, Nordjemen, 1963

Jemen/Nordjemen, 1963 „Im September 1962 stürzen im Jemen rebellierende Offiziere den Imam El Badr. In Sanaa wird die Republik ausgerufen. Der frühere Herrscher gilt als tot. Trotzdem organisieren royalistische Stämme im Norden den Widerstand gegen die Republik. Nachdem wir auf der republikanischen Seite eine Fotoreportage gemacht hatten, gingen wir zu den royalistischen Guerilleros auf der Suche nach dem verschollenen Imam…

Weiterlesen

Turban knackt Panzer

Jemen, 1963

Stern, Heft 22, 2. Juni 1963  Zu Fuß, auf Kamelen und Eseln durchquerten die STERN-Reporter Gordian Troeller und Claude Deffarge das Kriegsgebiet im nördlichen Jemen. Aus dem benachbarten Saudi-Arabien kabelte Gordian Troeller einen ersten Bericht über den Kampf zwischen Truppen des zwanzigsten Jahrhunderts und Partisanen des Mittelalters. Der Krieg im Jemen ist immer noch nicht beendet. Der Waffenstillstand, von dem…

Weiterlesen

Nieder mit Nasser

Jemen, 1963

Stern, Heft 27, 7. Juli 1963  Im Jemen ist Krieg. Vor neun Monaten verjagten republikanische Offiziere den jungen König, den Imam El Badr, und ergriffen mit Hilfe ägyptischer Soldaten die Macht. Der gestürzte Imam organisierte den Widerstand im Norden des Landes mit Unterstützung Saudi-Arabiens. So ist der Jemen zu einem Schlachtfeld geworden, auf dem sich die beiden feindlichen Systeme der…

Weiterlesen

Eine Höhle für den König

Jemen, 1963

Stern, Heft 28, 14. Juli 1963 Revolutionäre haben seinen Palast zerschossen. Bomben haben ihn in die Berge gejagt. Der Dekor hat gewechselt – aber das Protokoll ist geblieben. In seiner Höhle empfängt der Imam El Badr genau wie in Sanaa. Warten gehört dazu.Wir mußten uns 24 Stunden gedulden, bevor wir empfangen wurden. Für STERN-Reporterin Claude Deffarge wurde ein Baldachin errichtet…

Weiterlesen

Eine Frau ist nicht genug

Jemen, 1963

Stern, Heft 29, 21. Juli 1963 „Wenn Esel Räder hätten.“ „Und Ziegen Stiefel.“ „Wenn Kamele fliegen könnten.“ „Und Steine singen.“ „Wenn es überall Drähte gäbe, mit Licht und Stimmen.“ „Und niemand mehr krank wäre, wie jetzt dieser Fuß.“ „Ja – wenn alles anders wäre …“ „Was dann?“ frage ich, „was dann?“ „Dann …“ Mohammed und Abdullah fahren auf aus ihrem…

Weiterlesen
An den Anfang scrollen