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Im Namen des Fortschritts

1975 – 1984

„Über 20 Jahre lang waren wir Zeugen des zerstörerischen Einflusses geworden, den der kulturelle und wirtschaftliche Imperialismus der Industrienationen auf die Völker der Dritten Welt hat. Wir haben Länder vor der Unterentwicklung kennengelernt – z. B. den Jemen – und erlebt, wie diese erst einsetzt, wenn die Wirtschaft eines Landes auf die Bedürfnisse einer stärkeren Wirtschaft ausgerichtet, das heißt in den Welthandel eingegliedert wird. Wir hatten Kulturen studiert, deren eigenständige Entwicklung blockiert wurde, weil die westliche Zivilisation zum Maß aller Dinge erklärt worden war und die einheimischen Machthaber sich ihrer Völker schämten, solange sie nicht Karikaturen der Weißen aus ihnen gemacht hatten. Wir hatten erfahren, daß westlicher Ethnozentrismus und blinder Fortschrittsglaube das Verständnis fremder Kulturen unmöglich machen und verantwortlich sind für das politische, kulturelle und wirtschaftliche Chaos in der Dritten Welt.“

Gordian Troeller in „Kein Respekt vor heiligen Kühen“, Bremen 1992

Der Fluch der Abhängigkeit (Algerien)

Die Schule des Teufels (Togo)

Zum Teufel mit der Schule (Tansania)

Verarmungshilfe (Gabun)

Mit Medizin ins Unglück (Afrika)

Die weiße Revolution (Iran)

Auf Gedeih und Verderb (Frankreich)

Europas Weinfässer laufen über (Frankreich)

Kein Respekt vor heiligen Kühen (Ivan Illich)

Protest gegen Paris (Frankreich)

Kein Platz für Indianer (Kanada)

Allein gegen die Großen (Eritrea)

Der Schwarze Islam (Afrika)

Von Basken und Katalanen (Spanien)

Freiheit verboten (Somalia)

Die grauen Panther (USA)

Die Nachkommen der Inkas (Bolivien)

Die Freien des Nordens (Kanada)

Fabriken für die Dritte Welt (Tunesien)

Der persische Traum (Iran)

Bitterer Zucker (Brasilien)

Die Saat des Fortschritts (USA)

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