Skip to content
  • Deutsch
  • English
  • Français

Verarmungshilfe

15,00 

Lieferzeit: 4-5 Tage

Beschreibung

Trotz ihrer politischen Unabhängigkeit kommt vielen Ländern der Dritten Welt wirtschaftlich immer noch die Rolle zu, die ihnen von den ehemaligen Kolonialmächten zugedacht war: die des Rohstofflieferanten. Gabun zum Beispiel kann seine Bodenschätze noch immer nicht selbst nutzen und muß sie zur Verarbeitung ausführen. Wie fast alle ehemaligen Kolonien, liefert Gabun das, was es besitzt und erzeugt, an die Macht, von der das Land erobert wurde und die es dank des technischen Vorsprungs weiterhin beherrscht. So bedeutet die Ausfuhr von Rohstoffen für das Erzeugerland einen absoluten Verlust. Selbst das, was der im Film gezeigte französische Holzunternehmer in Gabun investiert, kommt dem Land nicht zu Gute.
Der Film analysiert die Entwicklung der Unterentwicklung und zeigt, daß das Wachstum der Industrienationen von der Ausbeutung der Dritten Welt abhängt und deren Verarmung zur Folge hat. Da sich der Film, um seine Thesen zu verdeutlichen, beispielhaft mit der Holzausbeutung in Gabun befaßt, war er auch der Kritik der bundesdeutschen Holzlobby ausgesetzt. „Die Holzlobby hat uns das Leben zur Hölle gemacht, der Fernsehrat wurde einberufen. Der damalige Entwicklungsminister Egon Bahr kritisierte zwar den Film, sorgte aber dennoch für seine Verbreitung, indem er 300 Kopien ziehen ließ.“ (Fernseh-Dienst 25.1.1977)

Zusätzliche Information

Autoren

Gordian Troeller und Marie-Claude Deffarge

Jahr

1975

Kamera

Gordian Troeller

Länge

43 Minuten

Land

Gabun

Mitarbeit

François Partant

Schnitt

Ingeburg Forth

Sprache

Deutsch, Französisch

Ton

Carlos de los Llanos

Typ

Farbe

Erstausstrahlung

RB 16.07.1975

Verarmungshilfe

15,00 

Lieferzeit: 4-5 Tage

Beschreibung

Trotz ihrer politischen Unabhängigkeit kommt vielen Ländern der Dritten Welt wirtschaftlich immer noch die Rolle zu, die ihnen von den ehemaligen Kolonialmächten zugedacht war: die des Rohstofflieferanten. Gabun zum Beispiel kann seine Bodenschätze noch immer nicht selbst nutzen und muß sie zur Verarbeitung ausführen. Wie fast alle ehemaligen Kolonien, liefert Gabun das, was es besitzt und erzeugt, an die Macht, von der das Land erobert wurde und die es dank des technischen Vorsprungs weiterhin beherrscht. So bedeutet die Ausfuhr von Rohstoffen für das Erzeugerland einen absoluten Verlust. Selbst das, was der im Film gezeigte französische Holzunternehmer in Gabun investiert, kommt dem Land nicht zu Gute.
Der Film analysiert die Entwicklung der Unterentwicklung und zeigt, daß das Wachstum der Industrienationen von der Ausbeutung der Dritten Welt abhängt und deren Verarmung zur Folge hat. Da sich der Film, um seine Thesen zu verdeutlichen, beispielhaft mit der Holzausbeutung in Gabun befaßt, war er auch der Kritik der bundesdeutschen Holzlobby ausgesetzt. „Die Holzlobby hat uns das Leben zur Hölle gemacht, der Fernsehrat wurde einberufen. Der damalige Entwicklungsminister Egon Bahr kritisierte zwar den Film, sorgte aber dennoch für seine Verbreitung, indem er 300 Kopien ziehen ließ.“ (Fernseh-Dienst 25.1.1977)

Zusätzliche Information

Autoren
Jahr
Kamera
Länge
Land
Mitarbeit
Schnitt
Sprache
Ton
Typ
Erstausstrahlung

RB 16.07.1975

Verarmungshilfe

15,00 

Lieferzeit: 4-5 Tage

Beschreibung

Trotz ihrer politischen Unabhängigkeit kommt vielen Ländern der Dritten Welt wirtschaftlich immer noch die Rolle zu, die ihnen von den ehemaligen Kolonialmächten zugedacht war: die des Rohstofflieferanten. Gabun zum Beispiel kann seine Bodenschätze noch immer nicht selbst nutzen und muß sie zur Verarbeitung ausführen. Wie fast alle ehemaligen Kolonien, liefert Gabun das, was es besitzt und erzeugt, an die Macht, von der das Land erobert wurde und die es dank des technischen Vorsprungs weiterhin beherrscht. So bedeutet die Ausfuhr von Rohstoffen für das Erzeugerland einen absoluten Verlust. Selbst das, was der im Film gezeigte französische Holzunternehmer in Gabun investiert, kommt dem Land nicht zu Gute.
Der Film analysiert die Entwicklung der Unterentwicklung und zeigt, daß das Wachstum der Industrienationen von der Ausbeutung der Dritten Welt abhängt und deren Verarmung zur Folge hat. Da sich der Film, um seine Thesen zu verdeutlichen, beispielhaft mit der Holzausbeutung in Gabun befaßt, war er auch der Kritik der bundesdeutschen Holzlobby ausgesetzt. „Die Holzlobby hat uns das Leben zur Hölle gemacht, der Fernsehrat wurde einberufen. Der damalige Entwicklungsminister Egon Bahr kritisierte zwar den Film, sorgte aber dennoch für seine Verbreitung, indem er 300 Kopien ziehen ließ.“ (Fernseh-Dienst 25.1.1977)

Zusätzliche Information

Autoren
Jahr
Kamera
Länge
Land
Mitarbeit
Schnitt
Sprache
Ton
Typ
Erstausstrahlung

RB 16.07.1975

Back To Top