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Unterwegs als „Starreporter“

Doch zurück nach München. Als dort in der „Revue“-Redaktion gegen Boenisch gemobbt wurde und ich an seiner Stelle für den Chefredakteursposten vorgeschlagen wurde, siegte mein Freiheitsbedürfnis. Ich kündigte am selben Tag.

Wenig später rief Henri Nannen an, der Chefredakteur des „Stern“, und meinte: „Troeller, seit Sie bei der ‚Revue‘ sind, hat sich da ja einiges verändert. Wollen Sie nicht zum ‚Stern’ kommen?“ 

Ich flog nach Hamburg und handelte aus, daß ich auch beim „Stern“ nur als freier Mitarbeiter tätig sein und zusammen mit Marie-Claude Reportagen machen würde. Nannen stimmte zu und räumte uns große Freiheiten ein.

1948 war ich aus Spanien ausgewiesen worden und hatte ein zehnjähriges Aufenthaltsverbot auferlegt bekommen. 1959 war diese Zeit abgelaufen. Ich brannte darauf, meine alten Freunde wiederzusehen und zu erkunden, was sich verändert hatte. Nannen war einverstanden.

Den Durchbruch zu dem, was man Starreporter nannte, erreichten wir mit einer fünfteiligen Reportage über Spanien. Hier eine Kostprobe:

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