Im Anschluß an die mittelamerikanische Serie gingen wir nach Brasilien. Wir kamen wieder mit fünf Folgen zurück. Der Titel der ersten lautete
„Morgen stürmen wir Rio“
Ein Großgrundbesitzer im Nordosten Brasiliens wurde unterrichtet, daß einer seiner Bauern ein paar Nahrungsmittel gestohlen habe. Er ließ ihn ausziehen, mit Honig bestreichen und auf einem Ameisenhaufen festbinden.
Ein anderer Herr großer Ländereien bestrafte einen Landarbeiter, indem er ihn in eine Tonne mit Wasser stecken ließ, das ihm genau bis zum Mund reichte. Einmal pro Tag erhielt der Mann ein Stück trockenes Brot, seinen Durst mußte er mit dem Wasser stillen, in dem er stand und das er verschmutzte. Nach drei Tagen verließen ihn die Kräfte. Er sank in die Knie und ertrank.
Ein dritter ersann folgende Strafe für einen Bauern, der ein Zuckerrohr gestohlen hatte: Er ließ ihn lebendig in Stücke hacken und seinen Lieblingshunden vorwerfen. Um den anderen die Lust am Zuckerrohr lutschen auszutreiben, mußten sie zusehen, wie ihr Kamerad zum Hundefutter wurde.
Dies geschah nicht zu Großmutters Zeiten. Es geschieht heute. Ich kann hundert Beispiele nennen. Die Erfinder der beiden ersten Strafen – Ameisenhaufen und Wassertonnen – sitzen als Abgeordnete im Landtag von Pernambuco. Der dritte besitzt eine große Zuckerrohrplantage. Natürlich wird keiner von ihnen ins Gefängnis geworfen oder auch nur verklagt. – In diesem Land steht das Recht im Dienste der Verbrecher. Die Großgrundbesitzer haben die Macht, besitzen schöne Autos, sie sprechen von Christus und hassen Fidel Castro.
„Es sind diese und ähnliche Taten gleicher Grausamkeit, die mich dazu bewogen haben, die Bauernligen zu gründen und für die Erlösung der Sklaven Brasiliens zu kämpfen: die Bauern.“
Der Redner macht eine Pause. Ich halte den Atem an. Jetzt muß etwas passieren. Solche Anklagen kann man nur vorbringen, wenn sie stimmen. Wird die Polizei einschreiten? Es ist unheimlich still geworden. Neben mir zerdrückt ein Offizier eine Zigarette zwischen Daumen und Zeigefinger. Es riecht nach verbrannter Haut. Und plötzlich geht ein Schrei durch den Saal. Tausende Studenten und Arbeiter – Bauern sind kaum welche hier – brüllen: „Reforma Agraria – Landreform – Landreform – Wir wollen Landreform.“ Und dann: „Julião – Julião – Es lebe Julião . . . “
„Lügt er?“ frage ich den Offizier.
„Leider nicht“, murmelt er durch seine verbrannten Finder hindurch, die er mittlerweile in den Mund gesteckt hat.
Der Mann der mit seinen Worten diesen Sturm der Begeisterung ausgelöst hat, ist Francisco Julião, der Führer der brasilianischen Bauern. Er ist klein, schmächtig. Seine Gesten gleichen denen eines mystischen Träumers mit mondänen Allüren. Trotz allem, was ich über ihn gehört habe, kann ich mir nicht vorstellen, daß dieser zierliche Rechtsanwalt mit dem schmollenden Mund der mächtigste Revolutionär Südamerikas ist.
Wir hatten viel von ihm gehört. In Europa schon. Aus Büchern und Artikeln. Der Fidel Castro Brasiliens, hieß es da, der Mao-Tse-tung Lateinamerikas. Im Nordosten, der acht Bundesländer Brasiliens umfaßt, ist er bereits der Messias der Bauern. Und dieser Nordosten ist sechsmal so groß wie die Bundesrepublik. Sechsundzwanzig Millionen Menschen – das ist ein Drittel der Bevölkerung Brasiliens – leben dort erbärmlicher als in den Hungergebieten Indiens.
In allen Entwicklungsländern werden die Revolutionen von den Bauern gemacht. So war es in Rußland, Mexico, China, Kuba. Der Aufstand des Industrieproletariats ist marxistischer Mythos. Immer waren es die Bauern. Eine feudale Gesellschaft platzte, weil die leeren Bäuche sich blähten. In Lateinamerika sind achtzig Prozent der Bevölkerung hungernde Bauern. Also ist das Maß erreicht? Wann? (…)
Bis jetzt sind einige hundert Bauernligen gegründet worden. Nicht etwa zentral organisiert. Nein. Spontan oder durch Hörensagen. Und Julião wurde jedesmal Ehrenpräsident, das heißt: neben dem Elend der einzige Bindestrich zwischen weit zerstreuten Gruppen.
Wie die erste Bauernliga entstanden ist, erfahren wir an Ort und Stelle, sechzig Kilometer von Recife entfernt, auf einem Stück Land, das sich verheißungsvoll Galileia nennt.
Es gehörte der Familie Beltrão, die dort Zuckerrohr anbaute und Schnaps brannte. Wie üblich hatte sie einigen hundert Bauern kleine Felder verpachtet, wo diese ihre Hütten errichten und Obst und Gemüse für den Eigenbedarf anbauen durften. Auf diese Weise kassierte der Besitzer jedes Jahr eine ansehnliche Summe Pachtgeld und verfügte über billige Arbeitskräfte, die ihm vollkommen ausgeliefert waren, weil sie in seiner Schuld standen und auf seinen Ländereien wohnten.
Im Nordosten gibt es in solchen Fällen keinen Pachtvertrag. Alles ist mündliche Absprache. Das heißt, der Besitzer spricht und der Bauer muß ja sagen, wenn er arbeiten will. Wenn es dem Herrn gefällt, schmeißt er den Bauern raus. Eigentlich müßte er den Bauern für alles entschädigen, was dieser angepflanzt hat. Aber der Weg zum Gericht ist weit – und auch Richter sind käuflich. Sogar ohne schlechtes Gewissen, denn „ein Bauer ist kein Mensch. Man braucht ihn wie Kuh und Esel“. Das haben wir oft gehört und auf jedem Gut erlebt.
Die Bauern haben keinen Status, keine rechte Handhabe, um sich gegen die Willkür des Herrn zu schützen. Die meisten von ihnen dürfen nicht einmal wählen, denn sie sind Analphabeten und haben daher kein Wahlrecht. In vielen Fällen müssen sie sogar den „Cambão“ leisten, das heißt, sich verdingen.
Ein Beispiel unter Hunderttausenden: Manuel Guimarães aus Arcoverde hat einen Hektar Land gepachtet, mit dem er seine Frau und fünf Kinder ernährt. Der Besitzer will kein Pachtgeld. Er fordert als Gegenleistung vier Tage kostenlose Arbeit pro Woche. Das sind 208 Tage im Jahr. Diese Absprache besteht seit 1950. Mithin arbeitet Manuel bereits 2500 Tage, um die Pacht für einen Hektar Land zu zahlen. Nun kostet ein Hektar Land in jener Gegend rund 20 000 Cruzeiros (300 Mark). Wenn Manuel den gesetzlich festgesetzten Mindestlohn von 200 Cruzeiros (3 Mark) pro Tag erhalten hätte, würde sein Einkommen in diesen zwölf Jahren 500 000 Cruzeiros betragen haben (7500 Mark), fünfundzwanzigmal den Wert des Ackers, von dem er jeden Tag davongejagt werden kann. Das ist der „Cambão“ in der Praxis.
Ach ja, es gibt den Mindestlohn für Landarbeiter. Dies ist der einzige Punkt, in dem die brasilianische Gesetzgebung die Landbevölkerung nicht vergessen hat. Der Tageslohn schwankt je nach der Gegend und beträgt im Durchschnitt 200 Cruzeiros (3 Mark). Aber er steht nur auf dem Papier und wird belächelt, als sei er das Hirngespinst sozialer Träumer. Wer ihn fordert, wird davongejagt oder von der Capanga, der Privatpolizei des Eigentümers, eines Besseren belehrt. Das Dach wird abgerissen, die Tochter vergewaltigt, das Haus angezündet oder der Schädel eingeschlagen. Bauern sind ja nur bessere Tiere. Wenn sie Glück haben, bekommen sie eine Mark für zehn Stunden Arbeit unter tropischer Sonne.
So leben Millionen.
So lebten auch die Bauern von Galileia. Sie mußten sogar oft ihre Toten in Zeitungspapier begraben, weil ihnen das Geld für den Sarg fehlte. Schlimmeres kann einem Bauern gar nicht passieren. Es bringt Unheil und Schande. Manchmal lagen die Toten mehrere Tage bei 35 Grad unbeerdigt im Schatten, weil man verzweifelt versuchte, etwas Holz zu bekommen, um einen Kasten zu zimmern.
Da kam einer auf die Idee, eine Begräbnisgenossenschaft zu gründen. Jede Familie sollte 10 Cruzeiros (15 Pfennig) im Monat zahlen und erstand damit das Recht auf einen Sarg für ihre Toten. Da meistens Kinder starben, waren die Särge klein und billig. Es klappte. Keiner brauchte mehr seine letzte Reise in einem Kleid aus Schlagzeilen, die er nicht lesen konnte, anzutreten.
Nach einiger Zeit war die Pacht so erhöht worden, daß viele Bauern sie nicht mehr zahlen konnten. Und wieder machte die Not erfinderisch. Die Toten hatten den Weg gezeigt. Man brauchte nur eine Gesellschaft zu gründen und einen Fonds zu schaffen, mit dem man denen beistehen konnte, die krank oder im Rückstand waren.
So entstand am 1. Januar 1955 die Sociedade Agricola e Pecuaria dos Plantadores de
Pernambuco (Land- und Viehwirtschaftliche Gesellschaft der Pflanzer von Pernambuco). Die erste Bauernliga.
Der alte Beltrão, Besitzer von Galileia, fand die Idee ausgezeichnet. „Daran hättet Ihr eher denken sollen“, rief er begeistert, denn jetzt war sein Pachtgeld sicher. „Alle Bauern meiner Ländereien sollten sich Euch anschließen.“
„Mein Vater ist ein Idiot“, schrie Beltrão junior, Zahnarzt seines Zeichens, der als Student ein wenig Marx gelesen hatte und sich in Volksmassen auskannte. „Das ist Revolution. Die Masse der Armen darf sich nicht organisieren.“ Und er ging mit der Polizei nach Galileia, um die Bauern von seinem Land zu jagen.
Er hatte recht, in seinem Sinne. „Arme dürfen sich nicht organisieren.“ Die Polizei traf nicht mehr, wie früher einen hilflosen, verängstigten Mann, mit dem sie machen konnte, was sie wollte. Eine ganze Gemeinde stand ihr gegenüber.
„Wir gehen“, sagten sie, „aber nur, wenn man uns entschädigt, wie das Recht es verlangt.“ Zum erstenmal hörten die Hüter des Gesetzes, daß auch Bauern Rechte haben. Das brachte Beltrão junior zur Raserei. Er befahl, rücksichtslos vorzugehen.
Die Bauern schickten einige Männer nach Recife, um ihren Fall vors Gericht zu bringen. Dort trafen sie einen Rechtsanwalt: Francisco Julião. Er nahm sich ihrer Sache an und ließ die Vereinigung von Galileia eintragen: Gesellschaft für wohltätige Zwecke mit Sitz in Recife. Aus Dankbarkeit ernannten sie ihn zum Ehrenvorsitzenden, und heute, nach sechs Jahren, ist er der unumstrittene Führer der Bauern Brasiliens. Aus dem Wohltätigkeitsverein ist eine revolutionäre Bewegung geworden, aus der Begräbnisgesellschaft das Grab einer Gesellschaft.
Hier noch ein Auszug aus der nächsten Folge mit dem Titel
„Bauernmord mit Wirtschaftshilfe“
(…) Pedro hatte einen Hund, mit dem er den ganzen Tag herumtollte. Er war sein einziger Kamerad, das einzige Spielzeug, das er besaß. Eines Tages kam sein Vater und erschoß das Tier.
„Warum?“ wollte Pedro wissen.
„Wir müssen unser Heim verlassen“, sagte der Vater, „und unterwegs haben wir kein
Futter mehr für den Hund.“
„Dann erschieß mich auch“, schluchzte Pedro.
„Besser wär’s, denn auch du wirst wahrscheinlich verhungern.“
Wir finden Pedro am Straßenrand. Er liegt über seinem toten Freund und weint. Es dauert lange, bis wir ihn beruhigt haben und er uns seine Geschichte erzählt. Mittlerweile kommen auch der Vater und die Mutter und die sieben Geschwister.
Der Vater versucht seine Tat zu rechtfertigen. Er erzählt uns, daß die Zuckerplantage verkauft worden ist und alle Bauern das Land verlassen müssen. Sie wissen nicht wohin. In dieser Gegend gibt es keine andere Arbeit. Sie wollen vielleicht nach Recife, oder in kleinen Städten betteln gehen. Sie haben Angst. Ob man nicht seine Kinder verkaufen könnte, meint er, dann brauchten sie nicht zu verhungern. Die Mutter wendet sich ab und legt die Hände auf ihren Leib, der schon wieder ein neues Leben trägt. Die Töchter weinen.
„Wie lange seid Ihr schon auf diesem Boden?“ frage ich.
„Zwei Leben.“
„Wie viele sind in eurer Lage?“
„Viele – fast alle sind schon länger hier als ein Leben.“
„Wie groß ist die Plantage?“
„Groß. – Sehr groß. – Die halbe Welt.“
„Und wenn Ihr einfach hierbleibt?“
Er blickt mich verständnislos an. „Sie haben zuerst die Witwen davongejagt. Gestern
nacht haben sie zwei Häuser angesteckt, um auch uns Männern Angst zu machen. Sie treiben Kuhherden durch unsere Gärten. So hungern sie uns aus. Denn wir haben nichts anderes mehr zu essen als das, was wir gepflanzt haben.“
„Gibt es denn keinen Ausweg?“
„Padre Mello will uns helfen. Der ist ein guter Mann. Aber was soll er machen? Wir werden nie mehr Boden besitzen als den Dreck unter unseren Fingernägeln.“
Padre Mello ist der Vikar der nächsten Stadt: Cabo. Er ist 29 Jahr alt. „Ihr wollt wissen, was hier los ist?“ ruft er uns als Begrüßung entgegen. „Der Teufel ist los – ja, der Teufel.“ Und er erklärt uns die Lage:
Die Coperbo, eine gemischte Gesellschaft (25 Prozent Staatsanteile, 75 Prozent
Privatkapital) will in der Nähe von Cabo eine Fabrik bauen zur Herstellung von synthetischem Gummi. Vor drei Monaten hat sie hier eine Zuckerplantage erworben. Insgesamt 4500 Hektar
Land für 77 Millionen Cruzeiros (1 Million Mark). Am gleichen Tag erschien der Vizepräsident der Gesellschaft, ein Herr Vega, und erklärte, daß keine der 552 Landarbeiterfamilien mehr das Recht hätte, ihren Garten zu bebauen, daß alle innerhalb von sechs Monaten das Land räumen müßten. Das gleiche gilt für 200 weitere Familien, die in Gemeinschaftshäusern wohnen. Das sind insgesamt 5000 Menschen, die davongejagt werden, ohne Entschädigung, ohne Hoffnung auf neue Arbeit, ohne zu wissen wohin.
„Aber man braucht doch keine 4500 Hektar, um eine Fabrik zu bauen“, werfe ich ein.
„Zwölf Hektar, mein Lieber. – Genau zwölf Hektar Industriegelände sind vorgesehen.
Der Rest ist pure, gemeine Spekulation. Wenn einmal die Fabrik steht und der Staat Straßen, Elektrizitätswerk und was sonst noch alles gebaut hat, dann sind die 4500 Hektar Land zwanzigmal soviel wert wie heute. Dann werden sie wieder verkauft. Und wie Sie wissen, ist unbesiedeltes Land hier teurer als bewohntes. Deshalb müssen die Bauern ’raus.“
Der Vikar hat sich in Feuer geredet. Er sieht aus wie ein verkleideter Gewerkschaftsführer. „Aber ich kämpfe bis zum Tode gegen diese Maßnahmen, die getarnter Massenmord sind. Ich habe die Bauern aufgefordert, in ihren Hütten zu bleiben. Selbst wenn es Kampf geben sollte. Ein Hirte muß bei seiner Herde bleiben und sie gegen die Wölfe schützen.“
Am gleichen Abend sind wir in Recife im deutschen Konsulat zum Cocktail eingeladen. Die Bundesregierung hat 200 Millionen Mark Entwicklungshilfe zur Verfügung gestellt, die hier im Nordosten ausgegeben werden sollen. Der Beauftragte, der die Millionen in der Tasche hat, ist der Ehrengast des Festes. Im Gedränge stoße ich auf den französischen Wirtschaftsattaché aus Rio de Janeiro, der auch 12 Millionen Dollar in der Tasche hat (48 Millionen Mark).
„Wofür?“ frage ich ihn.
„Entwicklungshilfe, natürlich. Die Amerikaner drängen uns, Geld in dieses Pulverfaß des Nordostens zu stecken, bevor es in die Luft geht. Nächste Woche kommen sie selber hierher mit vielen Millionen Dollar. Dann ist der Laden komplett.“
„Das große, Bündnis für den Fortschritt‘ ist in vollem Schwung?“
„Genau. Wie Sie wissen, geht es darum, Projekte zu finanzieren, die in kürzester Zeit soziale Besserungen bringen. Wir stecken unsere l2 Millionen Dollar in eine synthetische Gummifabrik.“
„In Cabo?“
„Ja, in Cabo. – Was haben Sie? – Warum schauen Sie mich so komisch an?“
Ich erzähle ihm, was wir in Cabo erlebt haben.
Er ist blaß geworden: „Das kann nicht wahr sein . . . “
„Ich habe es gesehen und mit allen Beteiligten gesprochen. Selbst mit dem Gutsverwalter, der den Befehl hat, die Bauern ’rauszuschmeißen. Ihre 12 Millionen erlauben ein paar Leuten, eine phantastische Spekulation zu machen. Dabei gehen nur 5000 Menschen drauf: Das soziale Problem ist gelöst. Es lebe das ‚Bündnis für den Fortschritt‘. Ich begreife immer besser, was Julião meinte, als er vom Geschäft des Antikommunismus sprach.“
„Ça ne se passera pas comme ça. O nein. Der Vertrag soll morgen unterschrieben werden. Denen werd’ ich’s zeigen. Ich unterschreibe nur, wenn kein Bauer mehr vertrieben wird.“
Als ich mich verabschiede, ruft er mir noch nach: „Und organisieren Sie mir ein Treffen mit Julião . . . “
Zwei Tage später besuchen wir wieder Padre Mello.
„Wir haben gesiegt“, schreit er uns schon von weitem zu. Herr Vega ist persönlich hier gewesen. Ganz aufgeregt. Die Bauern dürfen bleiben. – Ich verstehe gar nichts mehr. Was ist passiert?“
„Lieber Padre, zwölf Millionen Dollar sind ein stärkeres Argument als fünftausend Menschen …“
