Frühe Filme

„Während unserer Auslandstätigkeiten als Reporter für den ‚Stern‘ und andere Zeitungen hatte ich sehr oft eine Filmkamera mit, und so entstanden im Zusammenhang mit Fotoreportagen auch eine ganze Reihe von Filmen. Ich hatte sehr bald erkannt, daß die Dritte Welt mit Worten allein nicht darzustellen ist. Bilder sind notwendig.

Und dann arbeiteten Marie-Claude und ich an jener Reportage – bei den Turkmenen an der russischen Grenze – die entscheidend war für unsere zukünftige Arbeit. Marie-Claude fotografierte, ich filmte. Die Fotos waren schön, aber sie unterschlugen die Realität. Der Film hingegen verheimlichte nichts. Von da an wußten wir: Wir müssen filmen.“

Ein Schwerpunkt dieser frühen Dokumentatfilme ist das Schicksal von Minoritäten, ein Thema, das sich später in ihren Filmen immer wiederfindet.

Die ersten Filme wurden in Schwarzweiß gedreht – die meisten von ihnen sind leider nicht verfügbar. Es wird nach ihnen gesucht. Sofern wir sie finden, werden sie hier eingestellt.