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Der persische Traum

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Beschreibung

Am Beispiel der „Weißen Revolution“ hatten wir 1975 die fatalen Folgen aufgezeigt, die auf ein Land der Dritten Welt zukommen, wenn es sich blindlings den westlichen Entwicklungsmodellen verschreibt. Im Laufe der Serie „Im Namen des Fortschritts“ hatten wir immer wieder darauf hingewiesen, daß es nicht die westlich erzogenen Regierenden der Dritten Welt sein werden, die sich eines Tages vom ‚modernen Fortschrittsmodell‘ lossagen, sondern die Völker, die sich in ihrer kulturellen Identität bedroht fühlen. Das war 1978 in Persien geschehen. Ein ganzes Volk hatte sich erhoben, um aus dem weltweiten wirtschaftlichen und kulturellen Gleichschaltungsprozeß auszuscheren.
Der Film untersucht die Hintergründe des Volksaufstandes im Iran und seine Bedeutung für die Industrienationen von Ost und West, sowie für die Machthaber in der Dritten Welt. Er kommt zu dem Schluß, daß sie eine antiimperialistische, auf eine klassenlose Gesellschaft ausgerichtete Revolution nicht dulden können und alles unternehmen werden, um sie zu zerstören oder zu pervertieren. Daher der Titel: „Der persische Traum“.

Zusätzliche Information

Autoren

Gordian Troeller und Marie-Claude Deffarge

Jahr

1979

Kamera

Gordian Troeller

Länge

43 Minuten

Land

Iran

Mitarbeit

Stanislas Choko

Schnitt

Rosemie Arnemann

Sprache

Deutsch

Ton

Stanislas Choko

Typ

Farbe

Erstausstrahlung

RB 20.07.1979

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